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therapiehilfe e.v. bietet  seit 1974 für  Menschen mit Sucht- und anderen psycho- sozialen Problemen verschiedenartige Hilfen in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein an: 
Beratung, qualifizierter Entzug, aufsuchende Arbeit, Prävention, Unterstützung der Selbsthilfe, integrative Therapie und Eingliederung in Arbeit bis hin zu einem vielfältigen Nachsorgeangebot. Wir haben die letzten Jahre neue Bereiche entwickelt und fachliche Standards gesetzt, wie zum Beispiel in der Substitutionsbehandlung, der Akupunktur, der Behandlung von Kindern und Jugendlichen oder der ambulanten Therapie. Darüber hinaus hat sich therapiehilfe e.v. zum Träger von Maßnahmen der Jugend- und Erziehungshilfe entwickelt.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht seit über 30 Jahren der Mensch, der Hilfe bei der Bewältigung seiner Lebenskrisen sucht, um selbstbestimmt zu leben. Unser Ziel ist dabei die Vermittlung von Hoffnung auf Veränderung.

Wir wollen Möglichkeiten aufzeigen, neuen Lebensmut und Perspektiven zu entwickeln. Wichtig ist uns dabei, die Selbstheilungskräfte und die Selbstbestimmung, sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern. Die Integration in Arbeit und Gesellschaft zu ermöglichen oder zu verbessern, ist unser Anliegen.

Mit Menschen, die bei uns Rat suchen, wird gemeinsam ein individueller, auf seine Stärken und Möglichkeiten abgestimmter Behandlungsplan entwickelt.

Durch eine Vielfalt von Angeboten ist therapiehilfe e.v. ein stark vernetztes, klientenorientiertes System. Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen ist für uns eine Notwendigkeit - mit Hilfeeinrichtungen und Organisationen, mit den Mitarbeitern in der Sozial- und Arbeitsverwaltung, Gemeinden und Ministerien, Leistungsträgern und politischen Gremien.

Wir bieten Hilfe und Unterstützung in folgenden Bereichen:

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Stationäre Therapie:

  • DO IT! (mehr)
    Stationäre Langzeittherapie

  • Externe Adaption (mehr)
    Berufliche Reintegration und Wohnen für ehemals süchtige Erwachsene

  • NWG,s (mehr)
    Nachsorge-Wohngruppen

  • Fachklinik Bokholt (mehr)
    Kurzeit-Reha, Entzug Jugendliche und Erwachsene, Kurzzeittherapie, 
    Ambulante Therapie

  • Fachklinik Peers Hoop (mehr)
    Stationäre
    Drogenentwöhnungsbehandlung

Ambulante Therapie:

  • CHANGE! (mehr)
    Ganztägig ambulante Behandlung

  • Seehaus (mehr)
    Ambulantes Suchtberatungs- und Behandlungszentrum, Ohrakupunktur

  • Seehaus Harburg (mehr)
    Ambulante Therapie für abstinente Drogenbenutzer, Ohrakupunktur

  • Fachklinik Bokholt (mehr)
    Entzug Jugendliche und Erwachsene, Kurzzeittherapie, Ambulante Therapie

  • Sucht- und Drogenberatung Stormarn, Ahrensburg und Bad Oldesloe (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte
    , Ambulante Nachsorge, Suchtakupunktur 

  • STZ Sucht- und Drogenberatungsstelle Elmshorn (mehr)
    Streetwork, Cafe, Beratung, Ambulante Therapie, Spielsucht, Prävention, Gemeinwesenarbeit

Kinder & Jugendliche:

  • COME IN! (mehr)
    Med. Rehabilitation, Suchttherapie für Kinder- und Jugendliche, Schule

  • Fachklinik Bokholt (mehr)
    Entzug Jugendliche und Erwachsene, Kurzzeittherapie, Ambulante Therapie

  • Beratungsstelle Kaltenkirchen (mehr)
    Beratung für Eltern, Kinder, Jugendliche
    und andere Ratsuchende

Substitutionsbetreuung:

  • M.A.E.X./M.A.T. (mehr)
    Medikamentengestützte ambulante Therapie und Externe Drogenberatung,
    Substitutionsbetreuung, Drogenberatung in Haftanstalten Hamburg 
    und
    Rückfallprophylaxe in der JVA Haus I

  • M.A.T. West (mehr)
    Medikamentengestützte ambulante Therapie, psychosoziale Betreuung 
    für Substituierte

  • M.A.T. Harburg (mehr)
    Medikamentengestützte ambulante Therapie,
    Substitutionsbetreuung,
    Hilfen für Familien mit Kindern, Ohrakupunktur, Arbeitsprojekte

  • STZ Sucht- und Drogenberatungsstelle Wedel (mehr)
    Sozialtherapeutisches Zentrum
    Beratung, Substitutionsbetreuung, Prävention

  • STZ Sucht- und Drogenberatungsstelle Pinneberg (mehr)
    Sozialtherapeutisches Zentrum
    Beratung, Substitutionsbetreuung, Prävention

  • STZ Sucht- und Drogenberatungsstelle Itzehoe (mehr)
    Sozialtherapeutisches Zentrum
    Beratung, Substitutionsbetreuung, aufsuchende Drogenberatung in Justizvollzugsanstalt Itzehoe

  • Beratungsstelle Ahrensburg (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte, Suchtakupunktur

  • Beratungsstelle Bad Oldesloe (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte

Suchtberatung Hamburg:

  • Seehaus (mehr)
    Ambulantes Suchtberatungs- und Behandlungszentrum, Ohrakupunktur

  • Seehaus Harburg (mehr)
    Ambulante Therapie für abstinente Drogenbenutzer, Ohrakupunktur

Suchtberatung Schleswig-Holstein:

  • STZ Sucht- und Drogenberatungsstelle Elmshorn (mehr)
    Sozialtherapeutisches Zentrum
    Streetwork, Cafe, Beratung,
    Ambulante Therapie, Spielsucht, Prävention, Gemeinwesenarbeit

  • STZ Sucht- und Drogenberatungsstelle Wedel (mehr)
    Sozialtherapeutisches Zentrum
    Beratung, Substitutionsbetreuung, Prävention

  • STZ Sucht- und Drogenberatungsstelle Pinneberg (mehr)
    Sozialtherapeutisches Zentrum
    Beratung, Substitutionsbetreuung, Prävention

  • STZ Drogenberatungsstelle Itzehoe (mehr)
    Sozialtherapeutisches Zentrum
    Beratung, Substitutionsbetreuung, aufsuchende Drogenberatung in Justizvollzugsanstalt Itzehoe

  • Beratungsstelle Ahrensburg (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte, Suchtakupunktur

  • Beratungsstelle Bad Oldesloe (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte

Arbeit & Beschäftigung:

  • [touch] (mehr)
    Werkstatt für Integrative Blindenhilfsmittel
    Arbeitsprojekt für KlientInnen der therapiehilfe e. v.,
    Ausbildung zum Tischler/Tischlerin

  • M.A.T. Harburg (mehr)
    Arbeitsprojekte

  • Zukunft Arbeit (mehr) 
    Arbeits– und Beschäftigungsprojekt der Hamburger Sucht– und Drogenhilfeträger 
    Alida Schmidt Stiftung und der therapiehilfe e. V

Entzug:

  • Fachklinik Bokholt (mehr)
    Entzug Jugendliche und Erwachsene, Kurzzeittherapie, Ambulante Therapie,
    Suchtakupunktur

Akupunktur:

  • Seehaus (mehr)
    Ambulantes Suchtberatungs- und Behandlungszentrum, Ohrakupunktur

  • Seehaus Harburg (mehr)
    Ambulante Therapie für abstinente Drogenbenutzer, Ohrakupunktur

  • Fachklinik Bokholt (mehr)
    Entzug Jugendliche und Erwachsene, Kurzzeittherapie, Ambulante Therapie,
    Suchtakupunktur

  • Beratungsstelle Ahrensburg (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte, Suchtakupunktur

Prävention:

  • STZ Drogenberatungsstelle Elmshorn (mehr)
    Sozialtherapeutisches Zentrum
    Streetwork, Café, Beratung,
    Ambulante Therapie, Spielsucht, Prävention, Gemeinwesenarbeit

  • STZ Drogenberatungsstelle Wedel (mehr)
    Sozialtherapeutisches Zentrum
    Beratung, Substitutionsbetreuung, Prävention

  • Beratungsstelle Ahrensburg (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte, Suchtakupunktur

  • Beratungsstelle Bad Oldesloe (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte, 

[touch]

  • [touch] (mehr)
    Werkstatt für
    Integrative Blindenhilfsmittel, Arbeitsprojekt für Klienten/Klientinnen von therapiehilfe e.v.
    Ausbildung zum Tischler/-in

Frauen:

  • Café Belvederé (mehr)
    Drogenfreies Café und Freizeittreff

Freizeit:

  • Clean-Café Elmshorn (mehr)
    Drogenfreies Café und Freizeittreff

  • Café Belvederé (mehr)
    Drogenfreies Café und Freizeittreff

  • Play Clean
    Drogenfreier Sportverein

Nachsorge:

  • Ambulante Nachsorge: 
    Seehaus 
    (mehr)
    Ambulantes Suchtberatungs- und Behandlungszentrum, Ohrakupunktur
    Beratungsstelle Bad Oldesloe (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte
    Beratungsstelle Ahrensburg (mehr)
    Beratung, Prävention, Ambulante Rehabilitation, Ambulante Nachsorge, Psychosoziale Begleitung für Substituierte, Suchtakupunktur

  • Stationäre Nachsorge
    Nachsorge-Wohngruppen (mehr)
    Sozialtherapeutische Wohngruppen
    (mehr)
    Wohnprojekt Billstedt
    (Kontakt)

 

COME IN!
Fachklinik und Therapeutische Gemeinschaft für suchtkranke Jugendliche

Zielgruppe:
Suchtkranke Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Wir übernehmen die Behandlung auch, wenn zusätzliche schwerwiegende Störungen und Defizite vorliegen. Mehrfach auffällig oder bereits straffällig gewordene Jugendliche können ebenfalls aufgenommen werden, das COME IN! ist nach § 35a BTMG (Therapie statt Strafe) anerkannt.

Ziele:
Die Ziele der Therapie sind auf die spezifischen Defizite und Störungen unserer Klienten abgestimmt. In erster Linie sind dies:

  • Körperliche, psychische und soziale Rehabilitation

  • Entwicklung und Stabilisierung von Krankheitseinsicht und Abstinenzmotivation, 

  • Individuelle Persönlichkeitsentfaltung

  • Erlernen und Umsetzen sozialer Kompetenzen, 

  • Restitution bzw. Neu- und Weiterentwicklung von Werten, Normen und Haltungen, 

  • Erneuerung und Aktivierung der Beziehungen zu Familie und Freunden,

  • Wiederherstellen der Lern- und Konzentrationsfähigkeit, 

  • Reintegration in einen normalen schulischen Ablauf,

  • Schulabschluss, 

  • Neu- bzw. Wiederaufbau der Arbeitsfähigkeit und Integration in die Arbeitswelt, 

  • Aufbau von aktivem, drogenfreiem Freizeitverhalten, 

  • Klärung materieller und juristischer Probleme. 

Träger:
Träger der Einrichtung ist der gemeinnützige Verein therapiehilfe e.v., der vielfältige Angebote mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe in seinem Netzwerk für Drogenabhängige vorhält. Sie reichen von der Begleitung auf der Szene über den Ausstieg bis zum endgültigen Aufbau eines Lebens ohne Drogen 

Finanzierung:
Kostenträger für die medizinische Rehabilitation sind überwiegend Krankenkassen und Rentenversicherer auf der Grundlage eines Versorgungsvertrages nach §111, SGB V.
Im Reintegrationsbereich werden die Kosten von Jugend- und Sozialämtern getragen. Gemäß § 78 SGB VIII besteht ein Rahmenvertrag mit der Hamburger Jugendbehörde, die Leistungen im Einzelnen entsprechen den §§ 27, 34 u. 35a SGB VIII.

Angebot:

  • Gruppentherapie und Einzelkriseninterventionen

  • Geschlechtsspezifische und themenzentrierte Gruppen

  • Mitverantwortungsgremien, Tutorensysteme

  • Arbeit mit dem Rückfall und flexible Betreuung

  • Nachbeelterung und Nachreifung 

  • Einrichtungsinterne Schule

  • Berufsorientierte Hilfen

  • Ausbildungsmöglichkeit zu Tischler/-in und Kaufmann/-frau für Bürokommunikation

  • Erlebniszentrierte und aktivierende Freizeitpädagogik

  • Rückfallprophylaxe, Hilfe zur Selbsthilfe

  • Begleitung und Unterstützung im Umgang mit Behörden und Institutionen

  • Aktivierendes Sozialtraining für ein Leben ohne Drogen

  • Netzwerkbegleitung, integrative Ansätze und Projekte

Im Bereich medizinische Rehabilitation stehen 20 Plätze zur Verfügung, die Behandlung kann bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen. Schwerpunkt ist die Behandlung der Abhängigkeit und ihrer Ursachen. Hier finden Intensivtherapien auf der Grundlage tiefenpsychologisch orientierter Gestalt-, Familien- und Verhaltenstherapie statt. Nach Bedarf werden Einzelgespräche geführt. In der therapeutischen Wohn- und Lebensgemeinschaft werden die Kinder und Jugendlichen in eine entwicklungsorientierte Gruppe aufgenommen und von ihr unterstützt. Aus dem klar strukturierten Tagesablauf heraus können sie zu Selbstversorgung und Selbstverantwortung finden. Das Regelsystem bietet zunächst Orientierung und dann zunehmend die Möglichkeit, durch seine aktive Veränderung und Gestaltung Verantwortung und Selbstorganisation zu erlernen. 
Die Behandlung im ggf. anschließenden Reintegrationsbereich bietet 10 Klienten Plätze und kann ebenfalls bis zu zwölf Monate dauern. Im Reintegrationsbereich liegt Der Schwerpunkt auf der frühestmöglichen Eingliederung der Jugendlichen in die Gesellschaft. Dieser Bereich ist überwiegend außenorientiert, schulische und berufliche Bildung, Alltagsorganisierung und -bewältigung sind vorrangig. Die Jugendlichen schaffen und bestimmen aus dem Schutzraum des COME IN! zunehmend selbständig ihren Ort im institutionellen und sozialen Umfeld, Persönlichkeitsentwicklung, Förderung der Gemeinschaftsfähigkeit und sozialen Kompetenz bleiben wesentliche Themen.

Entstehung:
In vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens fehlt es an einer für wirksame Prävention erforderlichen Haltung und Sensibilität Jugendlichen gegenüber. Auch die Behandlung suchtkranker Kinder und Jugendlicher ist in der Regel wenig angemessen, häufig wurden und werden sie in Kinder- und Jugendpsychiatrischen Abteilungen oder in unspezifischen Heimen untergebracht.
Ende der achtziger Jahre hat daher der Verein therapiehilfe e.v. in Zusammenarbeit mit der AOK und der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung in Hamburg das COME IN! konzipiert und geschaffen, eine der ersten Einrichtungen für jüngste Drogenabhängige.

Erfahrung:
Seit 1992 besteht und arbeitet das COME IN! in Hamburg. Es ist nicht nur aufgrund der an seiner Entstehung und der laufenden Finanzierung beteiligten Institutionen (Jugendbehörde, Krankenkassen und Rentenversicherung), sondern auch hinsichtlich der behandelten Altersgruppe von 12 bis 18 Jahren nach wie vor eine einzigartige Modelleinrichtung.

Besonderheiten:

  • Besonders qualifizierte Mitarbeiter und Exuser

  • Ermöglichen neuer Erfahrung durch Beziehungsarbeit: Neu- und Umorientierung durch liebevolles, aber auch konsequentes Halten und Begleiten

  • Schutz und Unterstützung auch in "hoffnungslosen Fällen", vielfältige Angebote für Klienten, die bisher kaum eine Chance hatten, ihr Können und ihren Lebenswillen zu beweisen

  • Mitbestimmung und -verantwortung

  • Interne Schule

  • Sport und Freizeit: Theater, Musik, Tanz, Wassersport, Fußball, Billard

  • AntiGewaltTraining 

  • Präventionsprojekte in Schulen und Betrieben

Kontakt:
COME IN!
Moorfleeter Deich 341
22113 Hamburg


Tel: 040-7374368
Fax: 040-7374201
E-Mail: come-in@therapiehilfe.de
Internet:
www.come-in-hamburg.de

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Fachklinik Bokholt 
Jugendentzug

Zielgruppe:
Das Behandlungsangebot richtet sich an drogenabhängige Minderjährige und junge Erwachsene bis zum 21.Lebensjahr. Die Behandlung erfolgt auf freiwilliger Basis.

Ziele:
Qualifizierter, niedrigschwelliger Entzug

  • Körperliche und seelische Stabilisierung

  • Motivation und Orientierung

  • Entwicklung weiterer Perspektiven

  • Ggf. Überleitung in weiterführende Behandlungen oder anderweitige Nachsorge

Träger:
therapiehilfe e.v.
Hasselbrookstr. 94a
22089 Hamburg

Finanzierung:
Kostenübernahme erfolgt über Krankenkassen, Sozialämter bzw. Jugendämter

Angebot:
Die Fachklinik Bokholt bietet 15 Plätze für jugendliche Abhängigkeitskranke. Die Unterbringung erfolgt in geräumigen 2-Bett-Zimmern. Der Behandlungszeitraum beträgt in der Regel 10-21 Tage und wird bei Bedarf auch medikamentös unterstützt. Als besonderes Angebot der Klinik können wir aber auch auf eine lange Erfahrung mit Akupunktur und alternativen Verfahren zurückgreifen, die den Entzug erleichtern. 
Da jede Krankheit den ganzen Menschen betrifft, verfolgen wir den Anspruch, jeden Einzelnen in seiner Gesamtpersönlichkeit kennenzulernen und aus dieser heraus zu behandeln. Zur Aufklärung bieten wir Gesundheitsberatung und Schulung an. Für die Verbesserung der Kommunikation und Interaktionsfähigkeit, Stärkung der eigenen und sozialen Verantwortung, sowie einer Verstärkung der sozialen Kompetenz finden die ärztliche Visite und die soziotherapeutische Behandlung vorwiegend in Gruppenarbeit statt.
Vielfältige Sportangebote, sowie Ergotherapie fördern die Abstinenzmotivation und lassen Anregungen zur eigenen aktiven Freizeitgestaltung wachsen.

Entstehung:
Die Fachklinik Bokholt (ehemals Reha-Klinik Agethorst) besteht seit 1991 und gehört zu den erfahrensten Einrichtungen im Bereich "Kurzzeittherapie" und "akupunkturgestützte qualifizierte Entzugbehandlung".
1998 eröffnete der Jugendentzug als weitere Abteilung der Klinik und führte dadurch zu einer wesentlichen Ergänzung des Behandlungsangebots des Trägers, der bereits über eine bewährte Langzeitzeittherapieeinrichtung für Jugendliche, das COME IN, verfügt.

Erfahrungen:
Bei der Arbeit mit Jugendlichen ist, vor allem in der schwierigen Anfangsphase des körperlichen Entzuges, mit einer Häufung von individuellen Krisen zu rechnen. 
Neben der meist schwerwiegenden Drogenproblematik stehen bei vielen traumatische Kindheitserinnerungen einer gesunden Entwicklung im Wege. Somit steht, als erster Schritt, ein ich-stärkendes und ressourcenorientiertes Arbeiten im Vordergrund unserer Behandlung.

Bei Substanzkonsum innerhalb der Behandlungszeit überprüfen wir die Ursachen, die erfahrungsgemäß mit der gegenwärtigen Psychodynamik des Betreffenden zu tun hat. In erster Linie sehen wir ein solches Geschehen als Wiederauftreten eines Symptoms, das einer intensiveren Behandlung bedarf. Dennoch ist in manchen Fällen eine Fortsetzung der Behandlung aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich. Eine Entscheidung hierüber wird individuell und adäquat zur Situation getroffen.

Da Drogenabhängigkeit u.a. auch durch die Möglichkeit des Wiederauftretens der Symptomatik (Rückfall) geprägt ist, kann das Wissen darum dem Betroffenen helfen, sich rechtzeitig in Behandlung zu begeben, um schwerwiegendere Folgen zu vermeiden. Dieses Wissen zu vermitteln, zählt ebenfalls zu einem wichtigen Ziel unserer Arbeit. Häufig gelingt es dem Betroffenen erst nach erneutem Entzug, sich zu stabilisieren und weiterführende Behandlungsangebote in Anspruch zu nehmen.


Besonderheiten:

  • Medizinische Diagnostik und Behandlung des Entzugssyndroms sowie von Begleit- und Suchtfolgeerkrankungen

  • Westliche Behandlungsverfahren (einschl. medikamentöse Behandlung) 
    sowie - neben Akupunktur - weitere Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

  • Psycho - soziotherapeutisch orientierte Gruppen- und Einzelgespräche

  • Bearbeitung aktueller psychische Konflikte und sozialer Probleme

  • Erarbeitung weitergehender therapeutischer Anschlußmaßnahmen und sozialer Perspektiven

  • QiGong sowie weitere Methoden zur Entspannung und Meditation


Kontakt:
Fachklinik Bokholt
Jugendentzug
Hanredder 30-32
25335 Bokholt-Hanredder
Tel: 04123-901636
Fax: 04123-901612
E-mail: info@fachklinik-bokholt.de
Internet: www.fachklinik-bokholt.de

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