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Suchtprävention und Projekt Kinderzimmer
STZ - Sozialtherapeutisches Zentrum der therapiehilfe e.v.

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Svenja Bölter

Erziehungswissenschaftlerin

Langelohe 75
25337 Elmshorn

Mobil:    0174-8614701
Telefon: 04121-40 91 – 0
Fax:       04121-40 91 - 40
Email: svenja-boelter@therapiehilfe.de

Kinderzimmer

In Deutschland leben mehr als 2,5 Mio. Kinder und Jugendliche in Familien mit akuten Suchtproblemen, die nur wenig Unterstützung erhalten - das wollen wir ändern.

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Warum?

Diese Kinder und Jugendlichen werden oft schon sehr früh mit Aufgaben konfrontiert, denen sie noch nicht gewachsen sind, wie z.B.:

•    Für sich selbst sorgen
•    Für andere Verantwortung übernehmen
•    Mit schulischen Problemen zurechtkommen
•    Mit Ängsten und/oder Depressionen umgehen
•    Ungerechtfertigte eigene Schuldgefühle aushalten
•    Damit leben, dass bei ihnen irgendwie alles „anders“ ist

Im Projekt „Kinderzimmer“ wollen wir diese Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis achtzehn Jahren und ihre Familien dabei unterstützen:

•    Ihren Alltag erfolgreich und für die Kinder/Jugendlichen so sicher und berechenbar und stressfrei wie möglich zu gestalten
•    Die Kinder/Jugendlichen wo es geht ihrem Alter entsprechend von überfordernden Aufgaben zu entlasten
•    Unterstützung im schulischen und sozialen Umfeld zu initiieren und auszubauen
•    Vorhandene familiäre Ressourcen zu erkennen und zu stärken

Wie?

Dafür bieten wir an:
•    Eine Kindergruppe
•    Eine Jugendgruppe
•    Einzelbetreuung der Kinder
•    Eltern- und Familiengespräche
•    Beratung und Information

Kindergruppe
Hier wird miteinander gespielt, geredet, gelacht, Ausflüge gemacht und Abenteuer erlebt. Ideen und Wünsche der Kinder selbst werden aufgegriffen und wo irgend möglich umgesetzt.

Jugendgruppe
Eine Jugendgruppe befindet sich im Aufbau. Fragen Sei bei Interesse gerne nach.

Einzelbetreuung der Kinder
Oft beginnt der Einstieg in das Angebot über die Einzelbetreuung. Diese findet meist wöchentlich statt, kann aber auch in größeren Zeitabständen erfolgen. Die Betreuung verfolgt einen situativen, an den Interessen, Wünschen und Bedürfnissen des Kindes orientierten Ansatz.

Eltern- und Familiengespräche
Häufig als Ergänzung zu einer Betreuung der Kinder/Jugendlichen aber auch unabhängig davon können Eltern sich in Beratungsgesprächen Unterstützung in allen Fragen des täglichen Miteinanders, der Erziehung und dem Umgang mit besonderen Belastungen holen. Im Bedarfsfall wird die Familie ergänzend an spezialisierte Hilfsangebote weitervermittelt.

Beratung und Information
Für LehrerInnen, SchulsozialarbeiterInnen, ErzieherInnen oder aus anderen Gründen interessierte Personen bieten wir eine Beratung und Information über die besondere Situation von Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien und Möglichkeiten zu deren Unterstützung an.

Alle Gespräche sind vertraulich.
Wir unterliegen der Schweigepflicht.